Joggen bei Schnee und Eis

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Joggen bei Schnee und EisViele Jogger kennen dieses Problem vielleicht genau so gut wie ich. Den ganzen Sommer und Herbst konnte man wunderbar und problemlos bei bestem Wetter und strahlender Sonne joggen gehen. Dann kommt aber die dunkle Jahreszeit, der Winter, soll nun das Joggen ein ende haben? Ist etwa das ganze Training vom Sommer hinfällig und ich muss wieder von null beginnen im nächsten Frühling? Das kann es doch irgendwie nicht sein!

Das Problem das ich sehe ist folgendes, die Verletztungsgefahr ist im Winter um ein vielfacher größer als bei optimalen Wetterbedingungen. Denn wie schnell kann man sich auf der glatten Oberfläche des Schnees auf seine vier Buchstaben setzten. Nicht immer geht solch ein „harmloser“ Sturz ohne folgen aus. In manchen Fälle können sich so schlimme Verletzungen an Knochen und Bändern hervorrufen, die dauerhafte Folgen haben können. Da kein Hobbysportler gerne Verletzt ist (selbstverständlich auch kein Profisportler), sollten verschiedene Vorkehrungen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, an Tagen mit widrigen Wetterbedingungen keine neuen Strecken auszuprobieren. Gerade an den Tagen sollte man auf Strecken setzten, die man schon seit langer Zeit kennt. Optimal wäre es, wenn es auf diesen Strecken auch immer noch Neben- bzw. Ausweichstrecken gibt. Denn für alles garantieren kann man nie. Wenn es möglich ist, empfiehlt es sich auf die Laufstrecken im Vorfeld einmal mit dem Auto abzufahren um zu schauen, ob die Strecke sich in einem lauffähigen Zustand befindet. Denn nichts ist schlimmer, als nach einer Weile festzustellen: „Oh hier geht es nicht weiter“ – genau vor diesem Augenblick habe ich immer angst.

Wenn man jetzt eine Strecke gefunden hat die man gerne laufen möchte, diese Strecke mit dem Auto abgefahren ist, gibt es immer noch viele Faktoren die man berücksichtigen sollte bevor man losläuft.

Ich gucke mir vorher immer den Wetterbericht an, denn wenn die Verhältnisse sowie schon schlecht sind, müssen sie ja nicht noch schlechter werden. Dann nehme ich immer ein Handy mit, wenn etwas passieren sollte möchte ich auch das mit jemand findet, bzw. ich jemanden benachrichtigen kann. Und jetzt das wichtigste … aufpassen beim Laufen. Es ist glatt und was liegt da auf der Hand? Das Ausrutschen! Dabei sind schon die schönsten Verletzungen entstanden: Knochenbrüche, Bänderrisse, Knieverletzungen wie Kreuzbandrisse etc. Deswegen muss man total aufpassen um sicht nicht selbst zu verletzen. Lieber eine Trainingseinheit im Vorfeld auslassen, um später dann nicht 6 Monate oder noch länger Pause machen zu müssen. Ich versuche, wenn die Wetterlage es zu lässt, im Winter zirka einmal die Woche zu joggen um meinen Trainingsstand über den Winter zu halten. Wenn man die Möglichkeit hat irgendwo auf dem Laufband zu trainieren, würde ich diese Möglichkeit immer vorziehen. Denn dort passieren auch Unfälle, aber viel viel seltener.

Die Kleidung

Ich setzte bei der Kleidung nicht auf die altbewährte Baumwolle, sondern auf High-Tec Variante. Baumwolle speichert den Schweiß und gibt diesen nicht ab. Das hat zur folge das der Körper viel mehr Wärme verliert. Das Wasser leitet die Wärme um ein vielfaches besser nach Außen als die Luft. Das ist auch der Vorteil von Atmungsaktiven Klamotten, sie leiten den Schweiß nach außen, sodass dieser Verdunsten kann. Die Haut ist nicht so nass wie bei Baumwolle.

Da die meiste Wärme über den Kopf abgegeben wird, empfiehlt sich eine Mütze. Die Ohren und die Stirn sollten bedeckten sein. Zusätzlich kann man einen Schal umnehmen um die Lunge zu schützen. Ich persönlich ziehe noch Handschuhe an, damit ich keine kalten Händchen bekommen. Gerade am Anfang wenn man losläuft finde ich es unangenehm kalte Hände zu bekommen. Beim Rest der Kleidung sollte es so sein, das man sich gut bewegen kann, es darf aber trotzdem nicht kalt sein, da ansonsten eine Erkältung an die Tür klopft.

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