Ernährung: Warum Fett auch wichtig ist

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Fette benötigen wir genau wie andere Nährstoffe. Denn Fette bieten dem Körper quasi eine unendliche Energiereserve. Zwar kann diese Energie nur langsam zur Verfügung gestellt werden, aber sie ist vorhanden.

Auch bei sehr schlanken Personen stellen die Fette die größte Reserve an Energie im Körper dar. Fett in der Nährung hat die höchste Energiedichte. Daher sind Fette gerade im Ausdauerbereich unverzichtbar.

Gehen wir davon aus das eine schlanke Person zirka 20% Körperfett hat und 80kg wiegt. 1g Fett hat ca. 9 kcal. 16kg Körperfett * 9000 kcal/KG = 144 000 kcal im Körper in Form von Fett. Diese Menge an Energie können wir nicht während einer Trainingseinheit oder einem Wettkampf verbrennen. Daher meinte ich auch das sie quasi unerschöpflich sind. Im normalen Ausdauerbereich reichen die Kohlenhydrate als Energielieferant aus. Gehen wir aber Richtung Marathon oder noch viel weiter, dann müssen wir in unserer Ernährung zusätzlich die Fette ins Auge nehmen.

Fette bestehen, grob gesagt, aus Glyzerin und Fettsäuren. Man unterscheid grundlegend in: gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach gesättigte Fettsäuren. Sportler sollten auf ungesättigte Fettsäuren bauen. Dort unterscheidet man: Omega-6-Fettsäure, Omega-9-Fettsäure und Omega-3-Fettsäure.

Die Omega-3-Fettsäure, die z.b. in Leinöl zu finden ist, senkt die Blutfettwerte. Das hat zur Folge, dass das Blut besser fließen kann. Zusätzlich kann dies bei Entzündungen von Vorteil sein. Darüber hinaus wird der Herzrhythmus stabilisiert. Bei jeder Fettaufnahme sollte man aber bedenken das der Tagesbedarf an Kalorien nur zu 30 % aus Fetten bestehen sollte. Bei der hohen Energiedichte ist dies nicht viel. Ein kleines Rechenbeispiel: 3600 kcal/Tag davon 30% sind 1080 kcal die wir in Form von Fett zu uns nehmen wollen. 9 kcal/g Fett macht Rund 120g Fett pro Tag. Das klingt erst einmal viel, aber in vielen Lebensmitteln verstecken sich Fette auf die wir aufpassen sollten. Fast Food sollte wird jedoch vollständig meiden, da wir dort hauptsächlich gesättigte Fettsäuren finden. Die Einname von Fetten sollte jedoch immer gut bedacht werden, da Fett nur langsam verdauert wird und auch die Auffüllung des Glykogenspeichers verlangsamt.

Häufiges Training im Bereich der Grundlagenausdauer befähigt unseren Körper dazu, Fette immer mehr und schneller als Energiereserve zu nutzen. Dazu ist aber ein Training im unterem Pulsbereich nötig.

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One Response to “Ernährung: Warum Fett auch wichtig ist”

  1. Hi… Euer Homepage ist sehr Interessant! Ich selber beschäftige mich viel mit dem Thema Heilpraktiker Ausbildung und suche immer wieder neue informationen die ich gerade auch auf eurer Seite gefunden habe. LG…

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